Leistungen


Standardwerkzeuge

Etablierte Technik und bewährte Lösungen: Standard mit System.


Was wir unter Standardwerkzeugen verstehen

Unter Standardwerkzeugen verstehen wir Lösungen, die auf bewährten Technologien und etablierten Werkzeugkonzepten basieren. Dazu gehören beispielsweise Werkzeuge mit standardisierten Schneidplatten, -einsätzen oder Werkzeugträgern, die sich in der Praxis über viele Jahre zuverlässig bewährt haben und dank großer Abnahmemengen wirtschaftlich sinnvoll sind. Beispiele hierfür sind Streifenhobelköpfe, Spiralhobelköpfe (mit Weneschneidplatten ausgestattet) oder Werkzeugsysteme für Rotoles- und Rotoplast-Maschinen.

Diese Werkzeuge bieten eine solide, wirtschaftliche und technisch ausgereifte Grundlage für zahlreiche Anwendungen in der Holz- und Kunststoff-bearbeitung.


Standardtechnik – angepasst an Ihre Maschine

Auch wenn die technische Basis standardisiert ist, bedeutet das noch lange nicht, dass jedes Werkzeug identisch ist. Bei Werkzeugen spielen individuelle Abmessungen und Anpassungen an die jeweilige Maschine eine zentrale Rolle.


Etwaige Anpassungen betreffen typischerweise:
  • Hobelkopf- bzw. Werkzeuglängen
  • Flugkreise (Werkzeugdurchmesser)
  • Spindeldurchmesser
  • Anzahl der Schneiden

So entstehen Werkzeuge, die auf erprobter Technik basieren, sich aber dennoch optimal in bestehende Maschinen und Prozesse integrieren lassen.


Wirtschaftlich und zuverlässig

Durch unsere teils großen Beschaffungsmengen können wir viele Standardwerkzeuge und die Verbrauchsartikel dazu zu besonders attraktiven Konditionen anbieten. Davon profitieren unsere Kunden direkt – ohne Kompromisse bei Qualität, Verfügbarkeit oder Zuverlässigkeit.


Bewährt in der Praxis

Standardwerkzeuge sind die verlässliche Grundlage vieler Produktionsprozesse. Sie verbinden technische Sicherheit mit wirtschaftlicher Effizienz – und genau deshalb sind sie in vielen Anwendungen die erste Wahl.


Streifenhobelköpfe

Streifenhobelköpfe sind wohl die einfachste Art Werkzeugköpfe, die wir vertreiben.
Streifenmesser aus Schnellarbeitsstahl (HSS) mit oder ohne Hartmetallbeschichtung oder Vollhartmetallschneiden (HM) werden über verschiedene Spannsysteme im Kopf geklemmt. Der Kopf definiert dabei den Span und Freiwinkel des Werkzeuges, während der Keilwinkel durch das Messer selbst vorgegeben wird.
Auf dem Markt sind verscheidene Systeme anzutreffen, die je nach Anwendung ihre Vorzüge nutzbar machen: Neben dem einfachsten System, dem nur über Reibschluss geklemmten Streifenmesser stehen profilierte, typischerweise zum Wenden geeignete Einsätze dem Anwender zur Verfügung.
> Unser Portfolio an verscheidenen Streifenhobelmessern können Sie unter
Verbrauchs- und Schüttgüter einsehen.

Der Kopf selbst wird, je nach Anforderung an das Hobelergebnis und der Leistung der Anlage, entweder axial über die Spindelmutter gespannt und über eine Passung zentriert, oder über Hydrospannbüchsen auf der Spindel geklemmt.

In Sachen Hobelqualität, große Spanabnahmen und hohen Vorschubgeschwindigkeiten sind die Streifenhobelköpfe die erste Wahl.


Spiralhobelköpfe

Spiralhobelköpfe sind die high-tech Brüder der Streifenhobelköpfe und bestechen durch eine Reihe von Vorteilen gegenüber derer. Geringere Werkzeugkosten durch bis zu vierfach verwendbaren Wendeschneidplatten und eine geringere Lärmemission gegenüber Streifenhobelköpfe sind nur der Anfang. Spiralhobelköpfe können einfach mit Achswinkel versehen werden, wodruch sich ein ziehender Schnitt einstellt, der für eine bessere Astbearbeitung und, wenn geschickt angewandt, auch für eine geringere Ausrissneigung der Werkstückkanten steht. Durch passende Wahl der Drehrichtung der Spirale der Schneidplatten und Spanraumnuten kann den Spänen den Weg zur Absaugung vorgegeben werden und so der Spanentsorgung zuträglich wirken.

Der Kopf kann analog zu den Streifenhobelköpfen auf der Spindel gespannt werden.

Die Eignung als Finalhobelwerkzeug ist nur bedingt gegeben, auch die realisierbaren Spanabnahmen stehen derer von Streifenhobelköpfen nach. Als Werkzeugbestückung auf einem Lamellenhobel oder Vorhobel, als Falzwerkzeug oder Teil von Profilierwerkzeugen ist der Spiralhobelkopf nicht mehr wegzudenken.


Vielleicht können auch Ihre konventionellen Streifenhobelköpfe durch Spiralhobelköpfe ersetzt werden?


Rotoles- und Rotoplast-Werkzeugsysteme

Als völlig andere spanende Bearbeitung steht das Rotoles- bzw. Rotoplast-System den beiden vorhergehenden Werkzeugtypen gegenüber.
> Rotoles = Holzbearbeitung
> Rotoplast = Kunststoffbearbeitung

Das Rotoles- bzw. Rotoplast-Bearbeitungssystem unterscheidet sich gar in der Gesamtheit seiner Techhnologie vom konventionellen Hobeln. Das Werkstück wird nicht über Umfangsfräsen, sondern mit einem großen Strinplanfräswerkzeug bearbeitet. Dabei sind die Hartmetall-Werkzeuge auf Plattenhalter im Rotor, dem bewegten Werkzeug der Maschine, fixiert.

Wir bieten Werkzeughalter für verschiedene Anforderungen und Werkstoffe an. Für die Holzbearbeitung und die meisten Kunststoffe können wir auf Standard-Hartmetall-Schneideinsätze zurückgreifen, was unsere Kunden direkt im Geldbeutel bemerken. Für Sonderanwendungen in der Kunststoffbearbeitung statten wir Ihre Maschine gerne auch mit Diamantwerkzeugen oder speziellen Werkzeughalter-Geometrien aus.

Sie dürfen auf unseren langjährigen Erfahrungsschatz in der Bearbeitung einer Vielzahl an verschiedenen Kunststoffen zurückgreifen. Darunter finden sich unter anderem:
PE, PA, POM, PEEK, PP, PI, PUR (geschäumt und massiv)



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